Der Arbeitskreis U12 informiert:

Der Arbeitskreis U12 befürwortet ausdrücklich die Planung der Stadt Stuttgart und der SSB, das Industriegebiet Vaihingen/Möhringen sowie auch Dürrlewang an das Stadtbahnetz anzuschließen. Eine neue Linie U12 wird vom Hallschlag kommend über das neue Europaviertel am Hauptbahnhof geführt und soll die Innenstadt über Möhringen mit Dürrlewang verbinden. Damit eröffnet sich eine neue Lebensqualität für den Stadtteil Dürrlewang.

DT8.S 4151/4152 vor dem Hauptgebäude SSB-Zentrum (25.02.10). Bildautor: Thomas Maier *)

Informationen zum Verkehrsprojekt U12 Dürrlewang - Hallschlag (Remseck)

Liebe Stadtbahn-Freunde, liebe U12-Befürworter,

nach vier Monaten Kampf und Argumentation zugunsten der Stadtbahn-Anbindung Dürrlewangs freue ich mich als Sprecher des Arbeitskreises U12, dass die politischen Entscheidungen im Bezirksbeirat und im Umwelt- und Technik-Ausschuss des Stuttgarter Gemeinderats sehr deutlich für die U12 gefallen sind.

 

Wir sind froh darüber, dass mit der U12, einem umweltfreundlichen und zukunftsweisenden Verkehrsmittel, Dürrlewang diese lebensqualitätsverbessernde Investition zugutekommen wird. Dem Stadtteil wird das guttun; die Stadtbahn wird ein Renner werden.


Natürlich werden wir das Projekt weiter durch den Arbeitskreis verfolgen; wir wissen, dass nach der politischen Entscheidung das gesetzlich geregelte Genehmigungsverfahren zu absolvieren ist. Wir werden uns einbringen.


Ich bedanke mich an dieser Stelle bei den Mitstreitern, vor allem bei Jürgen Franke, Thomas Maier und Mario Nowotny, die den Arbeitskreis U12 im Kern voran bringen. Darüber hinaus gilt mein Dank allen weiteren 100 Unterstützern des Arbeitskreises U12. Nicht zu vergessen sind all die Bürgerinnen und Bürger Dürrlewangs, die sich offen mit uns ausgetauscht haben und vor allem ihre Sorgen bezüglich der U12-Planungen uns verdeutlichten. Nur so konnte es gelingen, einen Alternativvorschlag für die städtebauliche Einbindung der Strecke in Dürrlewang zu entwickeln, der ebenjene Zweifel ausräumen konnte, die herrschten.


Die politisch in den Gremien Verantwortlichen hatten ein gutes Gespür dafür, dass im Rahmen der Bürgerbeteiligung im Falle der U12-Planungen einmal vorbildlich vom Projektträger die Belange der Betroffenen gehört wurden. Das wurde honoriert, was für eine funktionierende demokratische Struktur spricht. Der Bürgerverein Vaihingen Rohr Büsnau hat durch eine absolut gelungene Diskussionsveranstaltung eine faire Plattform für den Gedankenaustausch in Anwesenheit von Stadt- und Bezirksbeiräten gelegt.


Uns hat nicht zuletzt die SSB überzeugt, indem sie, alles andere als stur an ihren Vorstellungen festhaltend, bereit war, ihre Planungen in einer Form und Schnelligkeit anzupassen, die überraschend war. Die SSB hat damit den Grundstein dafür gelegt, am Ende eine derart breite Zustimmung zu erlangen.
Wir Dürrlewanger freuen uns auf die U12, auf das schönste Verkehrsmittel, das unsere Stadt hat.

Ralf Bochert

Über Dürrlewang hinaus

Ende 2012 soll die neue U12 Dürrlewang mit dem Stuttgarter Hallschlag (später Remseck) verbinden. Somit ergibt sich die Streckenführung (Hallschlag - Löwentor- Nordbahnhof - Europaviertel - Hbf. - Charlottenplatz - Degerloch - Möhringen - Dürrlewang).

 

Neben dem Neubau der Strecke zwischen Dürrlewang, Hauptbahnhof und Nordbahnhofstraße bis zum Hallschlag, werden sich durch den Neubau der Haltestellen Löwentor (Löwentorsrtraße) und Milchhof auch dort Veränderungen ergeben. Die Buslinie 55 Nordbahnhof - Bad Cannstatt Wilhelmsplatz wird nach der Inbetriebnahme der U12 eingestellt.

 

Informationen (ursprüngliche Baupläne) finden Sie hier als PDF:

 

 

Haltestelle Milchhof mit Tunneleingang in Richtung Hauptbahnhof
Plan: Spieckermann Consulting Engineers
Streckenabschnitt U12 Stuttgart-Nord.pdf
PDF-Dokument [553.7 KB]
Baumaßnahmen zum Bau der U12 in Verbindung mit Stuttgart 21
Ausführliche Informationen der SSB zum U12-Bau auf den Seiten 23 und 24.
U12 und Stuttgart 21.pdf
PDF-Dokument [4.6 MB]

Umwelt-Technik-Ausschuss (UTA) vom 30.03.2010

Der Umwelt- und Technik-Ausschuss der Stadt Stuttgart (UTA) hat heute die U12-Planungen mit nur einer Gegenstimme (SÖS) genehmigt.

 

Damit ist die politische Entscheidung für die U12 gefallen, im Gemeiderat wird nicht mehr abgestimmt.

 

Es beginnt jetzt die nächste Phase: das Planfeststellungsverfahren.

dazu Stuttgarter Zeitung (Filderzeitung) vom 31.03.2010:

Bezirksbeitarssitzung vom 16.03.2010

Bei der Tagung des Verkehrsausschusses des Vaihinger Bezirksbeitrats wurde nun endgültig zur Abstimmung aufgerufen:

 

13 Stimmen befürworteten das Projekt, lediglich vier waren dagegen. Somit befürworten über 75% der Bezirksbeiräte die Pläne für den Ausbau der U12 vom Wallgraben über das Industriegebiet bis hin zur Endhaltestelle in Dürrlewang.

Artikel zur Bezirksbeiratssitzung vom 18.03.10 aus der Filderzeitung:

Offizielle Information der SSB zur U12:

Informationsveranstaltung zur U12 am 03.03.2010:

Gefüllter Saal in Dürrlewang zum Thema U12

Am 03. März 2010 fand im Dürrlewang eine Informationsveranstaltung zum Thema U12 statt. Der Bürgerverein Vaihingen – Rohr – Büsnau hatte unter Leitung des Vorsitzenden Frank Otto Huber nach dem Motto „Das Für – das Wider und die Alternative dazu“ eingeladen.

Neben zahlreichen Vertretern aus dem Bezirksbeirat waren auch die SSB durch Herrn Dr. Christiani (Chefplaner der Stuttgarter Straßenbahnen AG), der Arbeitskreis U12 und die Schutzgemeinschaft Dürrlewang vertreten.

Vor rund 200 Besuchern aus dem Stadtteil kam es zu einem Austausch von Vorbehalten und den Vorteilen, die ein solcher Stadtbahnanschluss an einen Stadtteil mit sich bringt.

Prof. Dr. Ralf Bochert lieferte mit zahlreichen Argumenten für den Bau Überzeugungsarbeit, Dr. Jürgen Franke unterstrich dies mit der von ihm entwickelten neuen Variante der Endhaltestelle, die zahlreiche weitere Vorteile mit einschließen wird.  (Detail-Infos auf dieser Seite!)

Prof. Dr. Ralf Bochert (Arbeitskreis U12)
Dr. Jürgen Franke (Arbeitskreis U12)

Dr. Christiani zeigte was ein modernes Verkehrsunternehmen in kurzer Zeit auch mit veränderten Plänen auf die Beine stellen kann. Die vom Arbeitskreis U12 entwickelte Variante wird somit umgesetzt werden können und die Buslinie 81, was den Dürrlewangern das größte Kopfzerbrechen bereitete, wird auch weiterhin neben der U12 verkehren.

Dr. Volker Christiani (SSB) mit der von Dr. Jürgen Franke überarbeiteten Variante im Hintergrund

Martin Hechinger, Vorsitzender des Bürgervereis Stammheim, hat 15 Jahre für einen Stadtbahn-Anschluss an seinen Stadtteil gekämpft und brachte es am Ende der Veranstaltung auf den Punkt: „Sie können mal den Bus oder die Bahn verpassen, aber verpassen Sie nicht die Zukunft.“

Martin Hechinger (Vorsitzender des Bürgervereins Stammheim) bei seiner Ansprache

Die Bilder der Veranstaltung oben sind mit der Homepage des Bürgervereins Vaihingen-Rohr-Büsnau verlinkt. Dort finden sich weitere Bilder.

Kürzere Wege - mehr Komfort

Die neue Verkehrsanbindung:

Durch den Anschluss der U12 an den Stadtteil Dürrlewang ergeben sich erhebliche Vorteile hinssichtlich der Fahrzeiten und der Umsteighäufigkeit:

Plan von Dr. Jürgen Franke vom Arbeitskreis U12

Der neue Komfort:

Die Buslinie 81 verbindet Dürrlewang mit der S-Bahn in S-Rohr uns S-Vaihingen. Das soll auch so bleiben, allerdings werden jene Pendler, die z.B. nach Degerloch, zum Fasanenhof, dem Charlottenplatz usw. müssen, nicht mehr darauf angewiesen sein, sich auf einen stauanfälligen Bus zu verlassen. Ohne Umsteigen geht es auf dem direkten Weg in die Stuttgarter Innenstadt - keine kalten Füße im Winter, kein unnötiges Schwitzen im Sommer und vor allem kein Zeitdruck ob den nun der Anschluss klappt.

 

Die modernen und klimatisierten Stadtbahn-Züge der SSB bieten zudem reichlich Komfort. Neben der einmaligen Chance an einer Endhaltestelle in Dürrlewang bei einem 10-Minuten-Takt immer offene SSB-Türen einrennen zu können, bietet sich hier auch die Exklusivität sich den Sitzplatz aussuchen zu können.

 

Abgesehen davon wird die Buslinie 81 ebenso entlastet wie der S-Bahn-Anschluss von Rohr bzw. Vaihingen aus nach Stuttgart, so dass man auch dort darauf hoffen darf, dass sich künftig die eine oder andere Sitzmöglichkeit für die Pendler bietet.

 

Komfort bedeutet auch, dass die "tiefgergelegte" Endhaltestelle in Dürrlewang insbesondere den Müttern mit Kleinkindern im Kinderwagen und gehbehinderten Fahrgästen im Rollstuhl eine ideale Lösung anbietet. Kein Platzmangel, keine Stufen, demnach also keine unnötigen Anstrengungen.

DT8.S behindertengerechtes Fahrzeug der neuesten Generation. Bildautor: Thomas Maier *)

Die ursprünglichen Lagepläne der U12 vom Wallgraben nach Dürrlewang:

U12 in Dürrlewang
Lageplan1.pdf
PDF-Dokument [1.1 MB]
U12 in Dürrlewang
Lageplan2.pdf
PDF-Dokument [1.4 MB]
U12 in Dürrlewang
Lageplan3.pdf
PDF-Dokument [1.4 MB]

Überarbeitetes Verkehrskonzept der U12 an der Endhaltestelle Dürrlewang

Hier der Alternativvorschlag vom Arbeitskreis-Mitglied Dr. Jürgen Franke, der die Endhaltestelle in Dürrlewang noch besser einbinden wird:

Zur Vergrößerung der Ansicht klicken Sie bitte hier:

Verkehrskonzept Stadtbahn Stuttgart Endhaltestelle Dürrlewang
Endhaltestelle Dürrlewang.gif
GIF-Datei [446.8 KB]
Überarbeiteter Lageplan der SSB zur U12 zwischen "Am Wallgraben" und "Dürrlewang"
u12_wallgraben_duerrlewang_im_luftbild.p[...]
PDF-Dokument [4.3 MB]

Die neue Variante wurde von der SSB als positiv erachtet und angenommen, so dass man die alten Pläne der Endhaltestelle entsprechend anpassen konnte.

 

Neben der hier entstandenen Beibehaltung der Öffnung des Uranuswegs werden weitere Einschnitte wie das Parkplatzangebot und der Baumbestand so gering wie möglich gehalten. Außerdem wird die Querung der Straße mit Zebrastreifen erleichtert, die kleineren Geschäfte sind besser angebunden und hinter der Endhaltestelle soll ein Platz der Entspannung mit unmittelbarem Anschluss an die Bushaltestelle der Linie 81 gestaltet werden, der das Stadtbild Dürrlewangs weiter hervorheben wird.

 

Hierzu der Vorsitzende des Arbeitskreis U12 Prof. Dr. Ralf Bochert:

Die U12 für Dürrlewang -

Dürrlewang für die U12

Stuttgart, 26.01.10

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

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der Arbeitskreis U12 legt einen alternativen Vorschlag für die Gestaltung der geplanten Endhaltestelle der U12 in Dürrlewang vor und nimmt zum Verkehrskonzept insgesamt Stellung.

 

Der Arbeitskreis befürwortet eine veränderte Lage der Endhaltestelle weiter von den Wohngebäuden in der Galileistraße entfernt und mit einer geringen Verkürzung der Strecke. Der vom Arbeitskreismitglied Dr. Jürgen Franke entwickelte Vorschlag hat den Vorteil der Schonung des bestehenden Baumbestands im Bereich der Endhaltestelle und er entzerrt die Verkehrsströme. Zudem entsteht im Bereich der Endhaltestelle ein kleiner Platz, der als Zugang zur Endhaltestelle sich attraktiv in das städtebauliche Gefüge einbinden lässt. Zudem wird der Zugang zur Dürrlewanger Ladenstraße sowohl verkürzt als auch – entgegen dem bisherigen Vorschlag – nicht mehr unterbrochen.

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Außerdem schlägt der Arbeitskreis U12 die Ausweitung der Tempo-30-Zone in der Galileistraße bis zum Ortseingang Dürrlewang vor, um eine Verkehrsentschleunigung und Lärmminderung in diesem Bereich zu bewirken. Durch diese Maßnahme würde der Durchfahrtsverkehr durch Dürrlewang verringert. Die im Zuge des Projekts entstehenden Kreisverkehre werden begrüßt.

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Der Arbeitskreis U12 bittet die Bezirksbeiräte und die Gemeideräte, diese Vorschläge zur Verbesserung der Nutzen des Stadtteils im Projekt aufzunehmen und zu befördern.

 .

In der Anlage erhalten Sie die Stellungnahme des Arbeitskreises U12 zum Verkehrskonzept sowie als in der zeichnerischen Darstellung die alternative Gestaltung der Endhaltestelle Dürrlewang.

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Mit freundlichen Grüßen Prof. Dr. Ralf Bochert

Informationen zu Prof. Dr. Ralf Bochert

Ralf Bochert und sein Buch "Sonderzug"

Prof. Dr. Ralf Bochert, geb. 1961 in Bremen hat von 1981-1983 eine Lehre zum Industriekaufmann absolviert, bevor er 1985 seine akademische Laufbahn mit einem Studium der Volkswirtschaftslehre in Hamburg eingeleitet hat. Seine Promotion zum Dr. oec. folgte 1991 an der Universität Hohenheim. Danach dozierte er zuerst an der FH Merseburg Volkswirtschaft und Umweltökonomie, bis er 1995 an die Hochschule Heilbronn wechselte. Dort lehrt er seit 1995 Volkswirtschaft und Tourismusökonomie und setzt sich intensiv mit dem Bereich Tourismuswirtschaft auseinander.

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Adressaten des offenen Briefs von Prof. Dr. Bochert:

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Lokalredaktion / zust. Bürgermeister / Betreuungsstadträte / Sprecher der Fraktionen im Bezirksbeirat / SSB

Stuttgart, 15. Januar 2010

 

Sehr geehrte/r Frau/Herr,

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die Bürger Dürrlewangs freuen sich über die Planung der SSB, mit der neuen U12 den Stadtteil an das Stadtbahnnetz anzubinden. Wir bitten Sie daher um die Unterstützung dieses Vorhabens.

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Dürrlewang, zwischen Autobahn und Industriegebiet gelegen, braucht diese attraktivitätssteigernde Maßnahme: Vielen Familien, jungen und älteren Menschen, Arbeitenden und auf eine gute ÖPNV-Anbindung Angewiesenen wird die U12 eine bedeutende Verbesserung der Lebensqualität bringen. Ein ökologisches und schnelles, in Stuttgart schon an vielen Stellen sehr erfolgreiches Verkehrsmittel, das diesen Stadtteil besser in das Stadtgefüge einbindet, wird das Quartier auch für den Zuzug von neuen Bewohnern mit einer größeren Anziehungskraft versorgen.

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In einer repräsentativen Stichprobe haben wir Ende Dezember 250 Dürrlewanger (in ganz Dürrlewang, also auch in dem direkt von zukünftiger Nähe der Gleiskörper betroffenen Bereich) zu dem Vorhaben entsprechend der derzeit bekannten Planung befragt. 62,4 % sind für die Stadtbahn. Nur 22,4 % sprechen sich gegen die Infrastrukturmaßnahme aus. (Rest neutral.) Auffällig ist, dass Familien mit Kindern und Menschen mit Migrationshintergrund die geplante Anbindung besonders positiv sehen.

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Wir hoffen, dass Sie in Ihrer öffentlichen Funktion das kollektiv sinnvolle und vor Ort gewollte Vorhaben befürworten und befördern.

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Mit freundlichen Grüßen

 

Prof. Dr. Ralf Bochert

 

 

Pressemitteilungen zum Thema U12:

Stuttgarter Zeitung vom 08.01.2010:

Stuttgarter Wochenblatt vom 14.01.2010:

Stuttgarter Zeitung (Filderzeitung) vom 14.01.2010:

Stuttgarter Zeitung (Filderzeitung) vom 22.01.2010:

Stuttgarter Zeitung (Filderzeitung) vom 02.02.2010:

Stuttgarter Zeitung (Filderzeitung) vom 13.02.2010:

Stuttgarter Zeitung (Filderzeitung) vom 05.03.2010:

AMZ-Wochenblatt vom 09.03.2010:

Stuttgarter Zeitung (Filderzeitung) vom 26.03.2010:

Stuttgarter Zeitung (Filderzeitung) vom 31.03.2010:

DT8.S 4151/4152 vor dem Hauptgebäude SSB-Zentrum (25.02.10). Bildautor: Thomas Maier *)

Arbeitskreis U12 - III

Arbeitskreis U12: Stellungnahme zum Verkehrskonzept im Zuge des Baus der U12 nach Dürrlewang

Der sich für den Bau der Stadtbahn U12 nach Dürrlewang einsetzende Arbeitskreis U12 hat sich mit den durch den Stadtbahnbau veränderten Verkehrsbedingungen befasst. Der Arbeitskreis U12 begrüßt die verkehrsverändernden Begleitmaßnahmen im Rahmen des Projekts U12-Bau nach Dürrlewang und schlägt ergänzend eine Ausweitung der 30-km-Zonen in Dürrlewang vor. Die Parkplatzpolitik und die Umbauten der Kreuzungen zu Kreisverkehren werden insgesamt positiv eingeschätzt. Die verkehrspolitischen Zielsetzungen „Langsamer – Weniger – Flüssiger“ im Bezug auf den Pkw-Verkehr werden durch das Projekt gefördert.

Der Umbau von ampelgeregelten Kreuzungen im Zuge der Galileistraße/Am Wallgraben zu Kreisverkehren wird den Verkehrsfluss durch das Industriegebiet Vaihingen/Möhringen verbessern, da die bisherigen Wartezeiten an den Ampeln im Zuge des Wallgrabens entfallen. Die drei geplanten Kreisverkehre, die im Zusammenhang mit dem Bau der U12 entstehen sollen, betreffen die Kreuzungen Am Wallgraben/Schockenriedstraße, Am Wallgraben/Industriestraße sowie die Kreuzung Am Wallgraben/Galileistraße/Heßbrühlstraße/Schulze-Delitzsch-Straße. Die durch die Stadtbahn bewirkten Wartezeiten an den Ampeln werden weitaus kürzer sein als die derzeitigen Blockaden. Die Erfahrungen mit Kreisverkehren, auch solchen mit querenden Stadtbahnen, sind sehr positiv.

Die Ausdünnung des Parkplatzangebots zur Förderung des Übergangs auf den ÖPNV im Industriegebiet wird vom Arbeitskreis positiv gesehen. Dass im Bereich des Wohngebiets Dürrlewang selber der Rückbau von Parkplätzen ein weitaus geringeres Ausmaß hat, ist im Sinne des gesicherten Anwohnerparkens.

Der Rückbau der Osterbronnstraße zur Umlenkung des Individualverkehrs aus Dürrlewang heraus wird sehr positiv beurteilt. Der Arbeitskreis U12 schlägt zusätzlich eine dauerhafte Ausweitung der Ausweisung der Galileistraße als 30-km-Zone ab dem Ortseingang Dürrlewang vor. Dadurch würde Dürrlewang entlastet.

Der Erhalt der Buslinie 81, wie von der SSB bereits zugesagt, wird vom Arbeitskreis als absolut notwendig erachtet. Der 81er bindet Dürrlewang an Vaihingen an, was unter anderem für den Schülerverkehr wichtig ist.

Zur Lage der Stadtbahnendhaltestelle Dürrlewang hat der Arbeitskreis U12 ein Alternativkonzept vorgelegt.

 

26.1.10                                                                                                                                                                             

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DT8.S 4151/52 als umgerüstetes Fahrzeug der neuesten Generation. Bildautor: Thomas Maier *)

*) Die hier veröffentlichten Bilder der U12 sind von der Pressestelle der SSB ausdrücklich NICHT zur Weiterverarbeitung, zum Kopieren oder für eine weitere Veröffentlichung freigegeben! Bei Fragen hierzu wenden Sie sich bitte an die Pressestelle der Stuttgarter Straßenbahnen AG.